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07.12.2009 - Sächsische Zeitung

Traumkugeln für den heimischen Weihnachtsbaum

Freital-Potschappel. Rund 1.400 Besucher kamen am Wochenende zum fünften Potschappler Advent. Für die Kinder gab es diesmal viele Geschenke. Michael Hellwig mischt hingebungsvoll am Panamagrün. Der 31-Jährige vom Trabant Team Freital e.V. trägt ein Folklore-Hemd. Vor ihm steht ein Zweitakter aus Gips. "Das typische Gletscherblau kriegen wir auch noch hin", sagt Hellwig. Er tunkt den Pinsel noch mal kurz ins Gelb, rührt auf der Palette herum und pinselt dann zufrieden eine erste Heckklappe an.

(Zum Potschappler Advent in den Hallen an der Gutenbergstraße bastelt Christopher (8, links) mit Mona Benz vom Pro Jugend e.V. Foto: Thorsten Eckert)

Die ehemalige Werkhalle auf der Gutenbergstraße 12 ist zum Potschappler Advent wieder zur Weihnachtswerkstatt geworden. Der achtjährige Christopher hat seinen Lieblingsbasteltisch gefunden: Er malt sich einen Märchen-Trabi an. Dann rutscht er gleich zu Mona Benz vom Verein Pro Jugend hinüber. Die 25-Jährige sieht wie ein Burgfräulein aus und kann Styroporkugeln mit Pailletten in Schmuck für den Christbaum verwandeln. So versunken Christopher ist, ringsum herrscht quirliges Markttreiben. Nur wenige Zentimeter sind zwischen den reichlich gefüllten Basteltischen und Verkaufsbüdchen der Vereine frei. An den Bänken vor der Bühne ist immer wieder die Frage "Können Sie mal rutschen?" zu hören.

"Alles ist mit Herz gemacht. Von Jahr zu Jahr fällt die Steigerung auf", sagt Freitals Oberbürgermeister Klaus Mättig (CDU) anerkennend. Er hat zum fünften Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art einen großen Geschenksack mitgebracht. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben ihn mit Gaben gefüllt. Zusammen mit den Paketen von Vereinen, Firmen und den Gaben des Landrats, die dessen Vize Peter Darmstadt (CDU) übergibt, wächst ein Überraschungsberg vor der Bühne heran. Das Motto des sozialen Weihnachtsmarktes heißt "Märchen aus aller Welt".

Kinder lauschen andächtig

"Mir ist es ein Herzensbedürfnis, dass wir vom Prominentenbacken einen guten Stollen beisteuern", betont Gerold Seifert, der Chef der Mühle und Bäckerei Bärenhecke. Eine filmreife Mütze sitzt auf seinem Kopf. Prominente haben den Stollenteig gewalkt. Sponsoren werden beim sozialen Weihnachtsmarkt auch selbst zum Beschenkten. "Ich will mir noch einen Adventskranz am Stand der Schule am Park kaufen. Ich warte extra jedes Jahr, weil die Kränze dort so traumhaft schön sind", verrät die Freitalerin Corinna Franke-Wöller. Ihr Mann, Sachsens Kultusminister Roland Wöller (CDU) und Schirmherr der Veranstaltung, ist als Märchenonkel gerade von den Mäusen und Wichteln umringt: Die Mädchen und Jungen sitzen zwar keineswegs still, lauschen aber andächtig schon der zweiten Geschichte zu.

Draußen duftet es lecker nach vielerlei. Frauen vom Verein "Das Zusammenleben e.V." rollen, füllen und brutzeln Fleischtaschen. "Die Akteure lassen sich immer was Neues einfallen", sagt Jugendkoordinatorin Simone Lehmann, die den Markt für den Kinder- und Jugendhilfeverbund Freital (KJV) koordiniert. Enrico Schwarz, der Chef des Förderkreises Biotec, fügt an: "Es ist sensationell!" Er meint aber auch, die Halle soll das ganze Jahr über mehr für soziale Veranstaltungen genutzt werden. Damit sie letztlich für den Potschappler Advent erhalten bleibt. (do)

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15.09.2009 - Sächsische Zeitung

Nicht nur am Freitag war bei Michael Wendler das Zelt rappelvoll. die Gäste kamen an allen Tagen scharenweise zum Stadtfest.

Von Matthias Weigel, Domkos Szabó und Denise Heinze

Freital. Das diesjährige Windbergfest bricht alte Rekorde. Kamen in den vergangenen Jahren 20.000 Besucher, waren es in diesem Jahr deutlich mehr. Genaue Zahlen kann die Stadt zwar nicht nennen - man ist jedoch überaus zufrieden. Stadtsprecherin Inge Nestler macht besonders einen Anstieg von Besuchern aus dem Umland aus.

Auch die Schausteller und Händler zogen gestern zufrieden wieder ab. Die Polizei schätzt das Fest ebenfalls als äußerst friedlich ein und bestätigt den Eindruck, dass die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr zugenommen hat. Die Polizei habe zwar Präsenz gezeigt - aber nicht übertrieben. "Die Leute sind einfach gekommen um zu feiern", sagt Polizeisprecher Lutz Teistler. Die Stadt sieht den Erfolg des Stadtfestes einerseits in der gelungenen Programmmischung - von der sich OB Klaus Mättig (CDU) persönlich vor Ort überzeugte. Für Jung und Alt sei etwas dabei - Musik, Kunst, Show, Sport und Vergnügen. Anderseits ist das Windbergfest weit und breit eines der wenigen, das keinen Entritt kostet. Das soll in den kommenden Jahren so bleiben.

Positiven Anklang fand auch der mittlerweile 11. Freitaler Trabi-Treff. Am altbewährten Treffpunkt zwischen Otto-Dix-Straße und Windbergallee sammelten sich rund 400 Trabis und IFA-Fahrzeuge. 100 der Rennpappen starteten am Sonnabend zur Trabiausfahrt. "Auch in diesem Jahr war das Treffen wieder ein voller Erfolg. Wir hoffen, im kommenden Jahr ebenfalls wieder beim Windbergfest dabei zu sein", sagte Gunnar Geißler vom Verein. Überschattet wurde das Treffen vom Unfall eines Teilnehmers. Nach Angaben der Polizei fuhr am frühen Sonntagmorgen der angetrunkene 21-Jährige mit seinem Trabi samt Anhänger gegen eine Straßenlampe in Höhe des Berufsschulzentrums. Der Fahrer musste ins Krankenhaus gebracht werden. 5.000 Euro Schaden sind entstanden.

Im Stadion des Friedens öffnete am Sonnabend und Sonntag der traditionelle Trödelmarkt zum Windbergfest seine Tore. Die Sportgemeinschaft SG Motor Freital will mit der einen Hälfte des Erlöses den eigenen Nachwuchs unterstützen, der andere Teil soll zwei Kindereinrichtungen in Dippoldiswalde und Freital zugute kommen. "Insgesamt 1.300 Euro sind zusammengekommen", freut sich Organisator Reiner Peschel. Auch in den kommenden Jahren möchte der Verein weitermachen. Dafür werden das ganze Jahr Sachspenden gesammelt. Die können Montag bis Freitag, ab 16.00 Uhr, im Sportlerheim abgegeben werden. (Fotos: Tilo Harder und Egbert Kamprath, Artikel ist gekürzt.)

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10.09.2009 - Sächsische Zeitung

Trabis: Geräusch und Geruch

Freital. 752 Autos der Marke Trabant sind derzeit noch im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zugelassen. Doch die Rennpappen werden weniger auf den Straßen. 2008 waren es noch 797 im Kreis, darunter auch der von Torsten und Gunnar Geißler vom Trabant Team Freital e.V. (Foto). Die geballte Ladung Trabis ist am kommenden Wochenende auf dem 11. Freitaler Trabi-Treff zu erleben. Bis zu 500 Fahrzeuge werden auf dem Gelände an der Otto-Dix-Straße erwartet, teilen die Organisatoren mit. (Archivfoto: Thorsten Eckert)

Anmeldungen kommen aus fast allen deutschen Bundesländern, aus Österreich und der Schweiz. Neben neugierigen Blicken ins Fahrerlager können die Besucher auch die Fahrerwettbewerbe, bei denen es auf Fachwissen und Geschicklichkeit ankommt, und die Fahrzeugbewertung erleben. Die traditionelle Ausfahrt startet am Sonnabend gegen 14.00 Uhr über Weißig und Tharandt. Der Konvoi wird ab 14.45 Uhr das Festgelände an der Burgker Straße passieren.

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03.08.2009 - Sächsische Zeitung

Fahrschultrabi war die Sensation auf dem Liebenauer Sportplatz

Glashütte/Liebenau. Auf dem Sportplatz in Liebenau war am Sonnabend auch eine besondere Rarität zu bewundern. Catrin Zenker (M) vom Freitaler Trabi-Club kam mit dem Trabant P 601-Kübel zu den Juroren. Der einzige noch deutschlandweit als Fahrschulauto zugelassene Trabi, Baujahr 1983, restauriert 1990, ist etwa 9.000 Euro wert.

Die Trabant- und Ostfahrzeug-Freunde Osterzgebirge e.V. mit Vereinsvorsitzenden Steffen Funk (2.v.r.), hier beim Fachsimpeln mit dem Cossebauder Bewerter Dirk Faulhaber (r.), hatten neben vielen Besuchern etwa 50 Teilnehmer die mit ihren schicken historischen Gefährten bei ersten Oldtimertreffen vor Ort waren. Nach der Bewertung der Technik gab es eine kleine Rundfahrt in Richtung Lauenstein. Technik-Trödelmarkt, Preisverleihung und Party sorgten für gewaltige Stimmung. (Foto: Peter Kuner)

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Quellen: Veröffentlichungen in Presse und Medien.

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