Presse - 2010


Im Jahr 2010 ist kein Eintrag vorhanden.

oben ^ |


 
Presse - 2009


07.12.2009 - Sächsische Zeitung

Traumkugeln für den heimischen Weihnachtsbaum

sz_img_07122009.jpg Freital-Potschappel. Rund 1.400 Besucher kamen am Wochenende zum fünften Potschappler Advent. Für die Kinder gab es diesmal viele Geschenke. Michael Hellwig mischt hingebungsvoll am Panamagrün. Der 31-Jährige vom Trabant Team Freital e.V. trägt ein Folklore-Hemd. Vor ihm steht ein Zweitakter aus Gips. "Das typische Gletscherblau kriegen wir auch noch hin", sagt Hellwig. Er tunkt den Pinsel noch mal kurz ins Gelb, rührt auf der Palette herum und pinselt dann zufrieden eine erste Heckklappe an.

(Bild: Zum Potschappler Advent in den Hallen an der Gutenbergstraße bastelt Christopher (8, links) mit Mona Benz vom Pro Jugend e.V. Foto: Thorsten Eckert)

Die ehemalige Werkhalle auf der Gutenbergstraße 12 ist zum Potschappler Advent wieder zur Weihnachtswerkstatt geworden. Der achtjährige Christopher hat seinen Lieblingsbasteltisch gefunden: Er malt sich einen Märchen-Trabi an. Dann rutscht er gleich zu Mona Benz vom Verein Pro Jugend hinüber. Die 25-Jährige sieht wie ein Burgfräulein aus und kann Styroporkugeln mit Pailletten in Schmuck für den Christbaum verwandeln. So versunken Christopher ist, ringsum herrscht quirliges Markttreiben. Nur wenige Zentimeter sind zwischen den reichlich gefüllten Basteltischen und Verkaufsbüdchen der Vereine frei. An den Bänken vor der Bühne ist immer wieder die Frage "Können Sie mal rutschen?" zu hören.

"Alles ist mit Herz gemacht. Von Jahr zu Jahr fällt die Steigerung auf", sagt Freitals Oberbürgermeister Klaus Mättig (CDU) anerkennend. Er hat zum fünften Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art einen großen Geschenksack mitgebracht. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben ihn mit Gaben gefüllt. Zusammen mit den Paketen von Vereinen, Firmen und den Gaben des Landrats, die dessen Vize Peter Darmstadt (CDU) übergibt, wächst ein Überraschungsberg vor der Bühne heran. Das Motto des sozialen Weihnachtsmarktes heißt "Märchen aus aller Welt".

Kinder lauschen andächtig

"Mir ist es ein Herzensbedürfnis, dass wir vom Prominentenbacken einen guten Stollen beisteuern", betont Gerold Seifert, der Chef der Mühle und Bäckerei Bärenhecke. Eine filmreife Mütze sitzt auf seinem Kopf. Prominente haben den Stollenteig gewalkt. Sponsoren werden beim sozialen Weihnachtsmarkt auch selbst zum Beschenkten. "Ich will mir noch einen Adventskranz am Stand der Schule am Park kaufen. Ich warte extra jedes Jahr, weil die Kränze dort so traumhaft schön sind", verrät die Freitalerin Corinna Franke-Wöller. Ihr Mann, Sachsens Kultusminister Roland Wöller (CDU) und Schirmherr der Veranstaltung, ist als Märchenonkel gerade von den Mäusen und Wichteln umringt: Die Mädchen und Jungen sitzen zwar keineswegs still, lauschen aber andächtig schon der zweiten Geschichte zu.

Draußen duftet es lecker nach vielerlei. Frauen vom Verein "Das Zusammenleben e.V." rollen, füllen und brutzeln Fleischtaschen. "Die Akteure lassen sich immer was Neues einfallen", sagt Jugendkoordinatorin Simone Lehmann, die den Markt für den Kinder- und Jugendhilfeverbund Freital (KJV) koordiniert. Enrico Schwarz, der Chef des Förderkreises Biotec, fügt an: "Es ist sensationell!" Er meint aber auch, die Halle soll das ganze Jahr über mehr für soziale Veranstaltungen genutzt werden. Damit sie letztlich für den Potschappler Advent erhalten bleibt. (do)

oben ^ |


15.09.2009 - Sächsische Zeitung

Nicht nur am Freitag war bei Michael Wendler das Zelt rappelvoll, die Gäste kamen an allen Tagen scharenweise zum Stadtfest

Von Matthias Weigel, Domkos Szabó und Denise Heinze

sz_img_15092009_1.jpg Freital. Das diesjährige Windbergfest bricht alte Rekorde. Kamen in den vergangenen Jahren 20.000 Besucher, waren es in diesem Jahr deutlich mehr. Genaue Zahlen kann die Stadt zwar nicht nennen - man ist jedoch überaus zufrieden. Stadtsprecherin Inge Nestler macht besonders einen Anstieg von Besuchern aus dem Umland aus.

Auch die Schausteller und Händler zogen gestern zufrieden wieder ab. Die Polizei schätzt das Fest ebenfalls als äußerst friedlich ein und bestätigt den Eindruck, dass die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr zugenommen hat. Die Polizei habe zwar Präsenz gezeigt - aber nicht übertrieben. "Die Leute sind einfach gekommen um zu feiern", sagt Polizeisprecher Lutz Teistler. Die Stadt sieht den Erfolg des Stadtfestes einerseits in der gelungenen Programmmischung - von der sich OB Klaus Mättig (CDU) persönlich vor Ort überzeugte. Für Jung und Alt sei etwas dabei - Musik, Kunst, Show, Sport und Vergnügen. Anderseits ist das Windbergfest weit und breit eines der wenigen, das keinen Entritt kostet. Das soll in den kommenden Jahren so bleiben.

sz_img_15092009_3.jpg Positiven Anklang fand auch der mittlerweile 11. Freitaler Trabi-Treff. Am altbewährten Treffpunkt zwischen Otto-Dix-Straße und Windbergallee sammelten sich rund 400 Trabis und IFA-Fahrzeuge. 100 der Rennpappen starteten am Sonnabend zur Trabiausfahrt. "Auch in diesem Jahr war das Treffen wieder ein voller Erfolg. Wir hoffen, im kommenden Jahr ebenfalls wieder beim Windbergfest dabei zu sein", sagte Gunnar Geißler vom Verein. Überschattet wurde das Treffen vom Unfall eines Teilnehmers. Nach Angaben der Polizei fuhr am frühen Sonntagmorgen der angetrunkene 21-Jährige mit seinem Trabi samt Anhänger gegen eine Straßenlampe in Höhe des Berufsschulzentrums. Der Fahrer musste ins Krankenhaus gebracht werden. 5.000 Euro Schaden sind entstanden.

sz_img_15092009_2.jpg Im Stadion des Friedens öffnete am Sonnabend und Sonntag der traditionelle Trödelmarkt zum Windbergfest seine Tore. Die Sportgemeinschaft SG Motor Freital will mit der einen Hälfte des Erlöses den eigenen Nachwuchs unterstützen, der andere Teil soll zwei Kindereinrichtungen in Dippoldiswalde und Freital zugute kommen. "Insgesamt 1.300 Euro sind zusammengekommen", freut sich Organisator Reiner Peschel. Auch in den kommenden Jahren möchte der Verein weitermachen. Dafür werden das ganze Jahr Sachspenden gesammelt. Die können Montag bis Freitag, ab 16.00 Uhr, im Sportlerheim abgegeben werden. (Fotos: Tilo Harder und Egbert Kamprath, Artikel ist gekürzt.)

oben ^ |


10.09.2009 - Sächsische Zeitung

Trabis: Geräusch und Geruch

sz_img_10092009.jpg Freital. 752 Autos der Marke Trabant sind derzeit noch im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zugelassen. Doch die Rennpappen werden weniger auf den Straßen. 2008 waren es noch 797 im Kreis, darunter auch der von Torsten und Gunnar Geißler vom Trabant Team Freital e.V. Die geballte Ladung Trabis ist am kommenden Wochenende auf dem 11. Freitaler Trabi-Treff zu erleben. Bis zu 500 Fahrzeuge werden auf dem Gelände an der Otto-Dix-Straße erwartet, teilen die Organisatoren mit.

Anmeldungen kommen aus fast allen deutschen Bundesländern, aus Österreich und der Schweiz. Neben neugierigen Blicken ins Fahrerlager können die Besucher auch die Fahrerwettbewerbe, bei denen es auf Fachwissen und Geschicklichkeit ankommt, und die Fahrzeugbewertung erleben. Die traditionelle Ausfahrt startet am Sonnabend gegen 14.00 Uhr über Weißig und Tharandt. Der Konvoi wird ab 14.45 Uhr das Festgelände an der Burgker Straße passieren. (Foto: Thorsten Eckert)

oben ^ |


03.08.2009 - Sächsische Zeitung

Fahrschultrabi war die Sensation auf dem Liebenauer Sportplatz

sz_img_03082009.jpg Glashütte/Liebenau. Auf dem Sportplatz in Liebenau war am Sonnabend auch eine besondere Rarität zu bewundern. Catrin Zenker (M) vom Freitaler Trabi-Club kam mit dem Trabant P 601-Kübel zu den Juroren. Der einzige noch deutschlandweit als Fahrschulauto zugelassene Trabi, Baujahr 1983, restauriert 1990, ist etwa 9.000 Euro wert.

Die Trabant- und Ostfahrzeug-Freunde Osterzgebirge e.V. mit Vereinsvorsitzenden Steffen Funk (2.v.r.), hier beim Fachsimpeln mit dem Cossebauder Bewerter Dirk Faulhaber (r.), hatten neben vielen Besuchern etwa 50 Teilnehmer die mit ihren schicken historischen Gefährten bei ersten Oldtimertreffen vor Ort waren. Nach der Bewertung der Technik gab es eine kleine Rundfahrt in Richtung Lauenstein. Technik-Trödelmarkt, Preisverleihung und Party sorgten für gewaltige Stimmung. (Foto: Peter Kuner)

oben ^ |


 
Presse - 2008


16.09.2008 - Sächsische Zeitung

Noch 797 Trabis im Landkreis unterwegs

Freital/Pirna. Im neuen Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge sind noch 797 PKW Trabant zugelassen. Dies ergab eine Anfrage der SZ beim Landratsamt anlässlich des zehnten Trabi-Treffens in Freital am Wochenende. Demnach sind im seit 1. August bestehenden Großkreis noch 341 Trabis mit Kennzeichen "PIR" unterwegs. Mit "SEB" sind es noch 71, mit "DW" insgesamt 303 und mit "FTL" an der Stoßstange noch 82 der Zwickauer Plastebomber. (SZ/wei)

oben ^ |


15.09.2008 - Sächsische Zeitung

Bei Nino ist das Festzelt rappelvoll

Drei Tage lang feierten Einwohner und Gäste beim diesjährigen Windbergfest. Das Programm hatte Einiges an Unterhaltung zu bieten.

../images/sz_img_15092008_2.jpg Freital. Der Osten lebt! Damit sind nicht nur die Tausenden von Gästen beim diesjährigen Windbergfest gemeint. Sondern das Kultauto des Ostens, was die vergangenen Tage das Stadtbild prägte. Ob Rundfahrten mit dem Feuerwehr-Trabi, die 430 teilweise umgebauten oder auf Hochglanz polierten Trabis beim Trabi-Treffen oder der Kübel auf Schloss Burgk. Das Zweitaktauto war allgegenwärtig. Die Militärvariante war dabei Teil einer Oldtimerschau auf dem altehrwürdigen Schloss. Zwar konnten die Fahrzeuge beim Alter des Gebäudes (14. Jahrhundert) nicht mithalten. Den Reiz für die Zahlreichen Gäste verloren sie dennoch nicht. (Bild: Auf Schloss Burgk sorgten neben Oldtimern auch Militärfahrzeuge für große Augen bei den Besuchern. Hier der US-Halbkettenpanzer von 1942. Foto: Thorsten Eckert)

Ob gepflegter Jaguar oder Mercedes aus der Mitte des 20. Jahrhunderts - oder die Militärfahrzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg und der DDR. "Viele Besucher wollen alles ganz genau wissen, ließen sich die Geräte vorführen oder wollen gar selbst mal probieren" sagt Falk Wagner. Der Possendorfer ist mit seinem Kumpel René Richter angereist. Im Gepäck hatten sie alte NVA-Funk- und Sondierungstechnik sowie besagten Trabi-Kübel. "Bei vielen kam auch die Erinnerung an den eigenen Militärdienst wieder hoch", sagt Wagner.

../images/sz_img_15092008_3.jpg Hoch hinaus ging es auch auf dem Festgelände. Den ultimativen Blick auf den Platz und darüber hinaus bot das Superriesenrad, das zum ersten Mal in Freital gastierte. Mit seinen 50 Metern Höhe könnte sich das Fahrgeschäft an einem mehr als Zehngeschosser messen. Neben anderen Besuchern ließ es sich Freitals 1. Bürgermeister Peter Antoniewski nicht nehmen, mit seiner Familie in eine der 32 Gondeln in die Höhe zu steigen. "Es war eine wunderschöne Fahrt", schärmte er danach. Die Geschwindigkeit sei weit weniger rasant gewesen, als man es unten stehend annahm. Und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis habe gestimmt, so der Bürgermeister. Zwar kostete der Eintritt vier Euro (Kinder drei Euro). "Wir sind aber auch elf runden gefahren." (Bild: Eine Fahrt mit dem Riesenrad bot von oben nicht nur am Abend einen imposanten Blick auf Festgelände und Stadt. Foto: Thorsten Eckert)

Zwei Zugaben erklatscht

Super Stimmung ganz ohne Eintritt gab es auch beim Auftritt von Nino de Angelo im Festzelt am Sonnabend. Schulter an Schulter drängten sich die großen und kleinen Schlagerfans. So manche konnten dem Konzert nur vor dem Eingang lauschen. Doch auch wer es ins Zelt geschafft hatte, sah nur dann etwas von seinem Star, wenn er entweder schön groß war oder weit vorn stand. Über diesen Andrang freute sich auch Nino de Angelo selbst.

../images/sz_img_15092008_4.jpg Von Song zu Song kamen die Freitaler mehr in Stimmung. Zum Titel "Jenseits von Eden" zückten sie ihre Feuerzeuge. Wenige Titel später klatschten auch die hinteren Reihen zu "Ich sterbe nicht nur einmal". Um seinen Fans einen besonderen Dienst zu erweisen, dichtete er sogar Freital in seinen Song "Als wir noch Flieger waren" hinein. Damit hatte er das Herz des Publikums endgültig erobert. Nach knapp 40 Minuten Show wollte die angeheizte Masse das Ende des Auftritts noch lange nicht wahrhaben. Nino gewährte ihnen deshalb noch zwei Zugaben. "Das Konzert war super, und wir werden sicher wiederkommen", meinten zum Beispiel die beiden Besucherinnen Elfi Reinhold und Carola Markel nach der Show. (Bild: Nino de Angelo vollbrachte nach schwerer Krankheit sein lang ersehntes Deutschland-Comeback zum Windbergfest in Freital. Foto: MKL-NEWS/Marco Klinger)

oben ^ |


15.09.2008 - Sächsische Zeitung

430 Trabis beim Treffen in Freital

../images/sz_img_15092008_1.jpg Freital. Zum 10. Freitaler Trabi-Treff kamen 430 stolze Trabifahrer.

Der Veranstalter - der Verein Trabant Team Freital - zeigte sich mit der Resonanz zufrieden. Nur vor fünf Jahren waren es dreißig Trabis mehr. Dennoch zog das diesjährige Trabitreffen zum Freitaler Windbergfest auch wieder zahlreiche Gäste aus ganz Deutschland an.

Zum Programm gehörte erstmals eine Orientierungsfahrt durch den einstigen Weißeritzkreis. (Bild: Hier die Ausfahrt durch das Festgelände. Foto: Thorsten Eckert)

oben ^ |


12.09.2008 - Sächsische Zeitung

Rennpappen, Mugge und Erste Hilfe

Am Sonnabend wird Freital wieder zu Klein-Berlin und die City-Parade zur "Loveparade". Auch die zwölfte Auflage soll ein Erfolg werden.

Von Lydia Göbel

sz_img_12092008.jpg Jan, Jörg, Fabian und Kai, die derzeit an ihrem dritten Album arbeiten, wollen dem Publikum mit "Rock im klassischen Sinne" einheizen. (Bild: Die Gruppe "Nine a.m.". Foto: SZ)

Ob Gruppen, Vereine oder Privatleute, alle haben große Anstrengungen unternommen, um auch in diesem Jahr Trucks von Hainsberg zur Windbergarena fahren zu lassen: Die Cityparade 2008 rollt am Sonnabend um 20.00 Uhr los. Natürlich geht es nicht ohne ohrenbetäubende Klangkompositionen, von Rock bis Schlager über Pop ist wiedereinmal alles erlaubt. "Ziel der Parade ist es unter anderem, die Selbstständigkeit der Jugendlichen zu fördern und sie zu animieren", erklärt Ronny Wenzel, Mitorganisator vom Pro Jugend e.V. in Freital. Seit Mai laufen die Vorbereitungstreffen zur geplanten Parade, am Montag fand die Abschlusskonferenz statt. Ein letztes Mal wurden Sicherheits- und Hygieneanforderungen besprochen. Außerdem gab es die Auslosung der Wagen-Reihenfolge.

Das Wichtigste: Zwölf Trucks sind dieses Jahr im Rennen. Das DRK, die Rockband "Nine a.m.", einige Jugendclubs und viele mehr werden vertreten sein und dem Publikum einheizen. Die Stimmung soll wie jedes Jahr riesig sein. Das Wetter spielt hoffentlich auch mit. "Zur City-Parade hatten wir im klassischen Sinne erst eine Panne. Und diese war das Wetter im vergangenen Jahr", meint Jan Wagner von "Nine a.m.". Sogar das berühmte Ballonglühen musste 2007 buchstäblich ins Wasser fallen. Vielleicht ist Freital dieses Jahr das Wetter-Glück wieder hold. In der Hand hat es niemand.

Auch bei schlechtem Wetter wollen das DRK, "Nine a.m." und der Trabi-Treff die Atmosphäre unterm freien Himmel zum Schwingen bringen und für gute Laune Sorgen. Vor allem "Nine a.m." will Freital nun schon zum vierten mal rocken. Diesmal sind sie auf dem letzten Truck dabei. Doch wie bereiten sie sich auf die Parade vor? "Wir schreiben eine Setlist mit den Liedern, die wir spielen wollen, schmücken den Truck und ziehen uns die sexysten Sachen an, die der Kleiderschrank hergibt", verrät Gitarrist Jan. Die Band existiert seit nunmehr zehn Jahren - ein gutes Alter, um eine weite musikalische Bandbreite spielen zu können.

Auch das DRK hat so einiges auf Lager. Neben den beiden Trucks, die das Deutsche Rote Kreuz an fünfter und sechster Position durch Freital lenken wird, will Susi Österreicher, 27, Mitarbeiterin des DRK und Hobby-DJane, zum ersten mal für die musikalische Unterhaltung sorgen. Auf den beiden Tiefladern werden auch das Jugendrotkreuz, die Wasserwacht und Rollstuhlfahrer vom jährlich stattfindenden "Rolli-Lager" aus Oelsa, inklusive Betreuer, mit von der Partie sein. Nicht nur durch Töne sollen die Zuschauer auf ihre Kosten kommen. Auch fürs Auge gibt es etwas, in den letzten Tagen wurden beide Wagen fleißig geschmückt.

Markus Erbe, Lehrer am Weißeritzgymnasium Freital, schmückt seinen nicht, denn statt eines Trucks fährt er seinen 1991 erstandenen Trabi. Zweimal war er schon beim Trabi-Treffen dabei, welches zwar nicht direkt zur City-Parade gehört, aber auch einen Höhepunkt des Windbergfestes darstellt. Er liebt das urige Fahrgefühl, da braucht es keine Wimpel, nur waschen will er ihn. Ein sauberer Trabi spricht schließlich für sich.

oben ^ |


11.09.2008 - Sächsische Zeitung

Wiedersehen der Kultpappen

Das letzte Trabitreffen der Saison ist traditionell das in Freital. Ein Höhepunkt des Windbergfestes - und in diesem Jahr das Zehnte.

Von Matthias Weigel

sz_img_11092008_1.jpg Freital. Von einst über drei Millionen produzierten Trabis sind auf den deutschen Straße noch etwa 38.000 übrig geblieben. 400 bis 500 davon werden ab Freitag in Freital ihre Runden drehen. Das zehnte Trabitreffen steht an. "Wir haben Anmeldungen aus dem gesamten Bundesgebiet", erklärt Gunnar Geißler. Die Zahl der Trabibesitzer schrumpft - dafür wächst die Begeisterung für das kultige Auto immer mehr. Die Resonanz der vergangenen Jahre zeigt das deutlich. Das Trabant Team Freital ist nicht nur zum Trabitreffen aktiv. Beim 4. Poisentaler Trabi-Ziehen am vergangenen Sonnabend musste beispielsweise der Bolide von Torsten und Gunnar Geißler herhalten. (Bild rechts: Bolide im Poisental. Foto: Thorsten Eckert)

sz_img_11092008_2.jpg Wie gewohnt richtet sich das Fahrerlager zwischen Windbergallee und Otto-Dix-Straße direkt am Windberg ein. "Freital hat sich in den vergangenen Jahren in der Trabi-Szene einen guten Namen erarbeitet", sagt Geißler. Dank Internet und jährlicher Veranstaltung sei der Windberg als Trabitreffpunkt über die Ländergrenzen hinaus bekannt geworden. Hinter Zwickau findet in Freital immerhin das zweitgrößte Treffen der Zweitakt-Fans in Sachsen statt. (Bild links: Das Fahrerlager an der Windbergallee. Foto: Tilo Harder)

Der Verein in Freital übernimmt dabei die komplette Verantwortung, Organisation und Finanzierung der Veranstaltung. Neben vielen freiwilligen Helfern und Sponsoren unterstützen auch der Landkreis und die Stadt das Treffen mit Geldern. "Allerdings sind diese von Jahr zu Jahr weniger geworden", erklärt der Vereinssprecher. Den Hauptteil der Finanzierung tragen die Gäste mit den Startgebühren. Erwartet werden aber nicht nur Trabis, sondern auch Wartburgs und sonstige IFA- und Ostfahrzeuge. "Höhepunkte bilden die Fahrerwettbewerbe, wo es auf Fachwissen und Geschicklichkeit ankommen wird", erklärt Geißler.

Natürlich soll auch das Zehnjährige des Treffens gefeiert werden. "Seit Beginn der Treffen haben wir eine Wanderung auf den Windberg im Programm stehen", sagt Mirko Pohl vom Verein. Die soll dieses Jahr nun erstmals tatsächlich stattfinden - heute abend mit Taschenlampe und anschließendem Umtrunk am Windberg, zu dem auch Interessierte eingeladen sind. Eine Geburtstagstorte am Sonnabend rundet das Jubiläum ab.

Erstmals startet eine Trabant-Rallye in Form einer Orientierungsausfahrt durch den ehemaligen Weißeritzkreis. "Wir wollen die Gäste auf unsere Region neugierig machen", sagt Pohl. Vielleicht zieht es ja den ein oder anderen "Rennpappen-Besitzer" für einen Ausflug vorm nächsten Treffen hier her.

Programm: Donnerstag ab 16.00 Uhr Anreise, abends Lagerfeuer und Windbergwanderung.
Freitag weitere Anreise, 10.00 Uhr Orientierungsausfahrt, 20.30 Uhr Eröffnung mit Höhenfeuerwerk, ab 21.00 Uhr Siegerehrung, im Anschluss "Welcome-Party".
Sonnabend 08.00 Uhr Beginn der Fahrzeugbewertungen neben dem Festzelt, ab 10.00 Uhr Fahrerwettbewerbe vor dem Festzelt, 10.00 bis 18.00 Uhr Kinderprogramm mit dem Jugendrotkreuz, 14.00 Uhr Trabiausfahrt, 18.30 Uhr Siegerehrung der Fahrzeugbewertungen, 21.00 Uhr die große "Geburtstags-Party 2008" im Festzelt des Fahrerlagers, 20.30 Teilnahme an Cityparade, ab 22.00 Uhr Party mit Erotic-Show. Mitternacht Geburtstagstorte zum 10. Treffen.

oben ^ |


05.07.2008 - Sächsische Zeitung

Peter war, ist und bleibt einer von uns

Das Trabant Team Freital e.V. trauert um eines seiner aktiven Clubmitglieder.

sz_img_05072008.jpg Freital/Dresden. Eine für uns bedeutende Größe der deutschen und internationalen Trabant- und Oldtimer-Szene hat uns viel zu früh verlassen. Peter Hipke war ehemaliger Vizevorsitzender des in Zwickau ansässigen Internationalen Trabantregisters (InterTrab e.V.). Seit 2000 war er ein sehr aktives Clubmitglied im Trabant Team Freital e.V. Hier war er eine wesentliche Triebkraft für die Freitaler Trabitreffen. (Bild: Peter wie ihn alle kannten. Foto: Trabant Team Freital e.V.)

Zahlreiche Aktivitäten, ob als Projektleiter der "Mobilen Trabantausstellung", als Leiter der Fachjury beim Zwickauer "Internationalen Trabantfahrer-Treffen" (ITT) sowie als Leitender Mitarbeiter auf der Fahrzeug-Sonderausstellung"KraftfahrZeugen Ostmobil" kennzeichneten Peter Hipkes intensive Aktivitäten für eine Anerkennung des Trabant als Oldtimer.

Am 22. Juni 2008 ist Peter Hipke gestorben, nachdem ihm Anfang 2007 die erschütternde Diagnose einer heimtückischen Krankheit mitgeteilt worden war. In einem Nachruf informierte die Familie:

Liebe Freunde, wie Ihr sicher wisst, hatte Peter Anfang 2007 die erschütternde Diagnose Hautkrebs erhalten. Gegen diesen heimtückischen Krebs hat er den ungleichen Kampf nun verloren. Behaltet ihn gut in Erinnerung, er mochte Euch sehr und hat - lebensfroh wie er war - noch so viel mit Euch vorgehabt. So wie es sein Wunsch war, wird er am 05. Juli 2008 um 10.00 Uhr in einem anonymen Grab auf dem Friedhof Bannewitz im engsten Familien- und Freundeskreis zur letzten Ruhe gebettet.

oben ^ |


 
Presse - 2007


15.09.2007 - www.trabantteam-freital.de

Das war der 9. Freitaler Trabi-Treff 2007

Trabitreffen am Windberg feiert 50. Geburtstag des Kultautos.

ttf_img_15092007_1.jpg 7. bis 9. September 2007 - der 9. Freitaler Trabi-Treff (FTT) ist Geschichte. 307 Fahrzeuge der Marke Trabant und zusätzlich viele IFA-Fahrzeuge vom Moped SR 1 bis zum Kleinbus B 1000 bildeten das diesjährige Fahrerlager. Bereits am Dienstag reisten, nach vorheriger Absprache, die ersten Gäste auf dem altbekannten Arial zwischen Otto-Dix-Straße und Windbergallee an. Die Gäste mit der weitesten Anreise kamen aus Ludwigsburg und dem Hohenlohekreis (BW), aus Flensburg (SchlH) und aus Düsseldorf (NRW).

Mittendrin im Trabiszene- und Oldtimergetümmel ließen sich die zahlreichen Teilnehmer und Stadtfestbesucher auch von den kurz anhaltenden Regenschauern am Samstagvormittag nicht abschrecken. Pünktlich zur Programmeröffnung schien die Sonne wieder. Zeitgleich fand die Bewertung der Fahrzeuge statt. Die Jury bestand aus Vertretern des Trabant Team Freital e.V., des Sangerhäuser Trabantklubs "Angels of Darknes e.V." und der Berlin/Brandenburger Trabant- und Wartburgfreunde e.V. Sie urteilten, anlässlich des fünfzigsten Trabi-Geburtstages, in nur einer Kategorie: "Die 50 Schönsten!". Durch die ungewisse Wettersituation musste die Fahrzeugjury über den ganzen Platz ausschwärmen, um den feuchten Rasen vor unnötiger Fahrerei zu schonen.

ttf_img_15092007_2.jpg Die Fahrerwettbewerbe fanden vor dem Festzelt statt. Spiele mit Kindern, wie Trabibasteln und -anmalen, Wettbewerbe mit den "Tele-Trabis", Kastenklettern, Zaubern, Anlasserstemmen, Geschicklichkeitstests u.v.m. Einer der Höhepunkte war zweifelsfrei die Trabiausfahrt von ca. 180 Fahrzeugen am Samstagnachmittag. Die einstündige Tour führte über Possendorf, Obernaundorf und endete mit einer Rundfahrt durch Freital. Rund 50 der teilnehmenden Fahrzeuge absolvierten noch eine Ehrenrunde durch das Stadion des Friedens.

Vierzehn herausgeputzte Trucks Freitaler Jugendclubs, Vereine, DJ's und Bands wälzten sich bei der City-Parade am Abend durch die Straßen der Stadt, umringt von zahlreichen Besuchern. Sie passierte gegen 22.00 Uhr das Trabi-Fahrerlager. Die Trucks werden von Jahr zu Jahr umfangreicher ausgestattet, zahlreicher und die Jugend lässt sich immer wieder neue Themengruppen einfallen. Zahlreiche Trabis reihten sich zur Begleitung ein.

ttf_img_15092007_3.jpg Auf der "Treff-Party 2007" im und vor dem Festzelt und den weiteren "Windberg-Party-Feelings" gab es reichlich Stimmung und kaum ein Ende. Die Siegerehrung nahm der Freitaler Oberbürgermeister Klaus Mättig persönlich vor. Er bedankte sich bei den zahlreichen Teilnehmern für die jahrelange Treue zum Freitaler Trabi-Treff und will sich fürs kommende "10." in Verbindung mit dem 10jährigen Club-Jubiläum des Freitaler Trabantteams, noch etwas besonderes für 2008 einfallen lassen. Die 50 Sieger der Fahrzeugkategorie bekamen alle unseren 50-Jahre-Jubiläumspokal und eine mit ihrem Fahrzeugfoto personalisierte Erinnerungsurkunde sowie Sachgeschenke. Die Sieger der Fahrerwettbewerbe erhielten zusätzlich ein Buch zur Freitaler Stadtgeschichte. Das Programm endete am Sonntagmorgen gegen 4.00 Uhr.

Viele Händler boten übers Wochenende jede Menge Kfz-Ersatz- und Tuningteile, Fanartikel, Literatur und T-Shirt-Druck. So konnten sich viele Trabigäste besonders auch mit Schraubmaterial für den Winter eindecken. Die Gulaschkanone aus Chemnitz mit der schmackhaften Linsensuppe (plus reichlich Rauchfleisch) war ständig umlagert. Es schien geschmeckt zu haben. Sonst wurde das Essen- und Getränkeangebot optimal genutzt. Wir danken dem Veranstaltungsservice MSD Colmnitz/Weißeritzkreis, der Windberg Arena Freital, dem Jugendclub Poisental, dem Jugendclub der Freitaler Bedachung, den FFw's Freital und Seifersdorf (bei Malter), der Freitaler Polizei, der GABS Freital mbH und letztendlich auch der Stadt Freital für ihre Hilfe und Unterstützung.

ttf_img_15092007_4.jpg Nach dem großen Abschluss-Höhenfeuerwerk des Freitaler Windbergfestes, mit Schwedenfeuer und Thüringer Rostbratwürsten im Fahrerlager endete das Treffen am Montagmorgen gegen 3.00 Uhr. Am Montagvormittag um 11.00 Uhr begannen die Abbau- und Aufräumungsarbeiten. Ein herzliches Dankeschön all unseren Gästen, welche mit Herz und Humor auch in diesem Jahr, trotz widriger Wettersituation, zum erfolgreichen Gelingen beigetragen haben.

Eine Terminempfehlung für das kommende Jahr: "10. Freitaler Trabi-Treff 2008 - 10 Jahre Trabant Team Freital e.V." 12. bis 14. September, am zweiten Septemberwochenende und wieder zusammen mit der City-Parade und dem Windbergfest. Aktuelle Informationen finden sich auf unserer Homepage unter www.trabantteam-freital.de. (Fotos: TTF)

oben ^ |


05.09.2007 - Sächsische Zeitung

Die Kraft der zwei Kerzen

Trabitreffen am Windberg feiert 50. Geburtstag des Kultautos.

sz_img_05092007_1.jpg Freital. Die Trabis werden immer älter, Zulassungszahlen der Zwickauer Kultmarke nehmen beständig ab. Grund genug für das Trabant Team Freital e.V. (TTF) auch in diesem Jahr parallel zum Windbergfest den nunmehr 9. Freitaler Trabi-Treff 2007 zu veranstalten. "Wir erwarten 400 bis 500 Autos im altbekannten Fahrerlager zwischen Windbergallee und Otto-Dix-Straße", sagt Gunnar Geißler vom TTF. (Bild: Die Freitaler Trabiparade zeigt alle Gesichter der "Rennpappe". Foto: Tilo Harder)

Auch diesmal werden Fahrzeuge bewertet, allerdings nicht in den sonst üblichen Kategorien. Denn es gibt ein besonderes Jubiläum zu feiern. 1957 kam der P 50 auf den Markt, der nach einer Umfrage den Namen "Trabant" (der treue Begleiter) erhielt. Anlässlich des 50. Geburtstags der "Pappe" werden die 50 schönsten Gastfahrzeuge prämiert. Erwartet werden nicht nur Trabis sondern auch Wartburgs und andere Ostschlitten. Höhepunkt sind die Wettbewerbe, wo es auf Fachwissen und Geschicklichkeit ankommt. Die Kinder können zeitgleich basteln und spielen.

sz_img_05092007_2.jpg Die große Ausfahrt startet am Samstag gegen 14.00 Uhr. Der Konvoi wird nach der Tour über Possendorf, Rabenau und Hainsberg zwischen 14.45 Uhr und 15.15 Uhr das Festgelände passieren. Nach der Siegerehrung mit Oberbürgermeister Klaus Mättig steigt die Treff-Party mit dem "Zwilling-DJ-Team" und der Comedyshow der "Radio-Rabuble-Revival-Band WI". (Bild: Den Trabi von Tilo Kresse zieren schon viele Aufkleber von Trabitreffen. Foto: Tilo Harder)

Übrigens hat der Trabi-Club dieses Jahr auch ein Jubiläum. Er wurde 1997 gegründet. Zur Zeit hat er zwanzig Mitglieder mit insgesamt sechszehn Trabis. Natürlich fahren die Freitaler "Pappenheimer" auch zu anderen Treffen, zum Beispiel nach Anklam und Zwickau und machen so unsere Stadt deutschlandweit bekannt. Die Resonanz der Trabitreffen in Freital stellt dies eindeutig unter Beweis. "Neben der Liebe zum Trabi verbindet uns inzwischen eine enge Freundschaft", sagt Gunnar Geißler. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich die Truppe zweimal wöchentlich trifft.

Das Buch zur Pappe

Die aktuelle Neuerscheinung in der Edition Sächsische Zeitung "Der Trabant wird 50!" widmet sich dem beliebten Kultauto. Autor Theo Stiegler aus Zwickau interviewte die Väter des Trabants und hat deren Ideen, Sorgen und politischen Probleme bei der Entwicklung notiert. Zahlreiche Bilder zeigen die Ursprünge des Automobilbaus in Zwickau und die Geschichte und technische Entwicklung des Trabants. Das Buch umfasst 224 Seiten und ist für 22,90 Euro im SZ-Treffpunkt im Weißeritzpark erhältlich.

oben ^ |


05.09.2007 - Wochenkurier

Go, Trabi, go ...

Trabitreffen am Windberg feiert 50. Geburtstag des Kultautos.

wk_img_05092007.jpg Freital. Trabi an Trabi, für Fans eine Augenweide. Die Zulassungszahlen nehmen jedoch beständig ab. 2007 sind auf den Straßen nur noch 52.432 Trabis unterwegs, aber die Begeisterung wächst. Grund genug für das Trabant Team Freital e.V. auch in diesem Jahr, in Verbindung mit dem Windbergfest und der City-Parade, vom 7. bis 9. September, den nunmehr 9. Freitaler Trabi-Treff zu veranstalten. 400 bis 500 Fahrer haben ihr Kommen zugesagt.

Das Fahrerlager befindet sich wieder zwischen Windbergallee und Otto-Dix-Straße, direkt am Windberg. Erwartet werden nicht nur Trabis sondern auch Wartburgs und sonstige IFA- und Ost-Fahrzeuge. Anlässlich des Jubiläums "50 Jahre Trabant" - werden die 50 schönsten Gastfahrzeuge prämiert.

Die Trabi-Ausfahrt startet am Samstag gegen 14.00 Uhr im Fahrerlager. Der Konvoi wird zwischen 14.45 Uhr und 15.15 Uhr das Festgelände an der Burgker Straße passieren. Weitere Informationen im Internet unter www.trabantteam-freital.de (isi)

oben ^ |


 
Presse - 2006


20.09.2006 - Wochenkurier

Nostalgie, Spaß und guter Zweck

wk_img_20092006_1.jpg Freital. Zufriedene Gesichter, schönes Wetter und ein buntes Programm - das diesjährige Windbergfest ließ kaum Wünsche offen und mit geschätzten 35.000 Besuchern verzeichnete es einen Rekord.

Diesmal verlief es ohne Ausschreitungen. Dass das vielfältige Programm ohne Eintritt zu genießen war kam bei den Besuchern besonders gut an und half auch über die etwas kostspieligen Fahrattraktionen hinweg.

wk_img_20092006_2.jpg Auf Wacht für die Deutsche Demokratische Republik - und für seinen Trabant, ein Fahrzeug der NVA-Funker, so zeigt sich Andreas Lämmel und Kornelia Nuglisch aus Klaffenbach. Sie gehörten zu den Trabantfreunden, die zum diesjährigen Treffen kamen und einen Autokorso durch die Stadt bildeten.

wk_img_20092006_3.jpg Viel Ostalgie, viele Ersatzteile, viel Liebe zur "Rennpappe" und viel Zweitakterduft - das machte den Trabi-Treff aus.

Mit dem Rekorderlös von 2.540 Euro schloss Dieter Marx den Trödelmarkt ab. Erneut hatte er zahlreiche Helfer, viele Bürger gaben Hausrat ab oder andere Dinge dazu, Landratsbeigeordneter Thomas Rechentin sponserte die Blasmusikkapelle und OB Klaus Mättig rührte kräftig die Werbetrommel. Das Geld kommt den Kinderheimen in Waldidylle und Krupka zugute. (Fotos: WK)

 

oben ^ |


12.09.2006 - Sächsische Zeitung

Gute Laune beim Windbergfest

Erfolg. 35.000 Besucher feierten ausgelassen auf dem Freitaler Windbergfest. Die Messlatte fürs nächste Jahr liegt hoch.

Von Anne Kukuczka

sz_img_12092006_1.jpg Rundum zufrieden sind die Freitaler mit dem diesjährigen Windbergfest. Bei Ballonglühen, Trabi-Treff, Tanz im Festzelt, City-Parade und vielem mehr wurde im Spätsommer drei Tage gemeinsam gefeiert.

Oberbürgermeister Klaus Mättig (CDU) findet, dass "es wirklich ein Fest für die Freitaler gewesen ist, eine ringsum gelungene Veranstaltung." Die Zahlen geben ihm recht. Wie im Vorjahr stürzten sich rund 35.000 Besucher ins Getümmel. Bei Veranstaltern, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern möchte sich der Oberbürgermeister nun noch einmal bedanken, "denn ohne sie wäre das Ganze nicht möglich gewesen". Auch Sicherheitskräfte, Polizei und Ordnungsamt hätten sich hervorragend engagiert. (Bild rechts: Das Riesenrad war eine der großen Attraktionen beim Windbergfest. Foto: Frank Baldauf)

sz_img_12092006_2.jpg Ende des Monats heißt es für die Verantwortlichen noch einmal zittern. Dann gibt's die Auswertung und den Kassensturz. Anschließend geht die Organisation schon in die nächste Runde, schließlich soll auch beim nächsten Windbergfest ordentlich gefeiert werden. Am wichtigsten ist den Veranstaltern für die Zukunft, dass die Qualität beibehalten oder sogar noch ein wenig verbessert wird. Darauf können sich die Freitaler schon jetzt freuen, die Messlatte dürfte nach dem Erfolg in diesem jahr ziemlich hoch liegen. (Bild links: 150 Rennpappen beteiligten sich am Konvoi, der am Sonnabend Freitals Straßen unsicher machte. Foto: Frank Baldauf)

oben ^ |


11.09.2006 - Sächsische Zeitung

Trabiausfahrt unterm Riesenrad

Volksfest. Bei lauem Herbstwetter feierten die Freitaler und zahlreiche Gäste das Windbergfest.

Von Maik Brückner

sz_img_11092006_1.jpg Freital. Knips. Michael Hampel hat das Bild im Kasten. "Der Trabi von der Dresdner Fahrschule hat mir am besten gefallen", sagt der Zauckeroder. Er ist mit seinem Fotoapparat unterwegs, um einige Schnappschüsse vom diesjährigen Windbergfest zu machen. Die Trabiausfahrt am Sonnabend ist für den 45-Jährigen einer der Höhepunkte. "Die gepflegtesten und schön gestalteten haben mir am besten gefallen", sagt er. Und davon gab es eine ganze Menge. Etwa 150 Autos, vorwiegend Trabis, nahmen laut Mitorganisator Mirko Pohl am diesjährigen Fahrzeugcorso teil, der sich am Nachmittag von der Dresdner Straße kommend über die Burgker Straße durchs gut besuchte Festgelände schlängelte. (Bild rechts: Mirko Schilling aus Bannewitz fährt mit seiner Tochter Autoscooter. Foto: Frank Baldauf)

sz_img_11092006_2.jpg Erika und Josef hatten nur noch den "Schwanz der Autoschlange gesehen". "Wir sind natürlich auch Trabi gefahren und hatten sogar drei", berichtet die Döhlenerin. Heute haben sie keinen mehr. "In meinem Alter ist das nichts mehr", sagt Josef Zak, dem man seine 81 Jahre nicht ansieht, und der mit seiner Frau regelmäßig zum Windbergfest geht. Und das hatte auch in diesem Jahr einiges zu bieten: Auf Karussells und im Riesenrad konnte mann seine Schwindel- und Höhentauglichkeit testen, im Gruselkabinet seine Gelassenheit. Die Musikfreunde hingegen trafen sich im Festzelt. (Bild links: Am Stand des Frauenzentrums schminkt Olga Trautwein Nadine als Prinzessin. Foto: Frank Baldauf)

sz_img_11092006_3.jpg Am Sonnabendnachmittag spielten hier die "Fröhlichen Freitaler". Die jugendlichen Akkordeonspieler begeisterten das Publikum unter anderen mit Gassenhauern wie dem "Holzmichel". Die Zuschauer bedankten sich mit Applaus. Klatschend wurde wenig später auch Monika Herz begrüßt. Die Schlagersängerin sorgte gleich zu Beginn mit einem Medley ihrer bekanntesten Hits für Stimmung im Zelt. "Ich freue mich, dass ich nach Freital eingeladen wurde und schönes Wetter mitbringen konnte", begrüßte sie das Publikum. Auch Gretel Möller aus Freital gehört dazu. "Man kennt sie ja von früher, deshalb wollte ich sie unbedingt mal sehen", sagt sie. Nach zehn Minuten geht sie: "Wir fahren morgen in den Urlaub." Die große Mehrzahl der Schlagerfreunde aber bleibt und lauscht den Liedern der Sängerin, deren erfolgreichster Ohrwurm "Kleiner Vogel flieg" manchen noch heute im Kopf rumschwirren wird. (Bild rechts: Ronny Läufer aus Ludwigsfelde kam mit seinem "Flower-Power-Trabi" zum Trabitreffen am Windberg. Foto: Frank Baldauf)

oben ^ |


06.09.2006 - Sächsische Zeitung

Der Duft der Zweitakter

Zum achten Trabitreffen am Windberg werden über 500 Fahrzeuge erwartet.

Von Tilo Harder

../images/sz_img_06092006.jpgFreital. Während des Windbergfestes liegt stets ein besonderer Geruch über der Stadt. Es ist nicht nur der Duft von gegrillten Rostern, Bratkartoffeln oder Zuckerwatte. Nein, eine deutlich erhöhte Anzahl an Zweitaktmotoren sorgt für blauen Dunst mit ganz speziellem Aroma. Es soll ja Leute geben, die schalten sofort die Frischluftzufuhr ab, wenn vor ihnen ein Trabant fährt. In Freital finden die alten Pappen jedoch viele Freunde. Einige davon haben sich im Verein "Trabant Team Freital e.V." organisiert und veranstalten seit nunmehr acht Jahren ein großes Trabitreffen parallel zum Windbergfest. (Bild: Freitaler Trabi von Mirko Pohl. Foto: Tilo Harder)

Übers Jahr finden zwar bis zu zweihundert Trabitreffen im Lande statt. Große und kleine. Im Norden und Süden, vor allem im Osten, aber selbst im Westen. Aber das Freitaler sei nach dem in Zwickau das zweitgrößte, sagt Mirko Pohl, Marketingstratege des Trabiteams. Und es ist stets das letzte in der Saison. Sozusagen der Abschied in die Winterpause. Klar, dass sich nochmal viele Trabifahrer aufraffen und in unsere Stadt tuckern. Das Trabitreffen schlägt sein Fahrerlager ab Freitag oberhalb des Berufsschulzentrums auf. Am Sonnabend finden zahlreiche Fahrerwettbewerbe und Fahrzeugbewertungen statt. Dazu gibt es sicher jede Menge "Benzingespräche" zum Thema Trabant, IFA & Co.

Im Anschluss startet der Korso zu einer großen Rundfahrt. Gegen 14.45 bis 15.15 Uhr erfolgt die Durchfahrt des Konvois durch das Festgelände des Windbergfestes. Abends werden die Halter der besten Fahrzeuge geehrt. Erstmals tritt im Fahrerlager die Band "The Blind Date" auf. Sie passt sich mit rockigen Klängen dem Sound der Motoren an und sorgt in Anlehnung an die Musik von Nirvana, Bon Jovi; Neil Young und natürlich den Rolling Stones für Stimmung. Auch an der City-Parade nehmen etliche Trabis teil, verspricht Mirko Pohl. Er rechnet damit, dass diesmal erstmals über fünfhundert Fahrzeuge zum Treff anrollen und glaubt, dass das Trabitreffen bestimmt tausende zusätzliche Gäste zum Windbergfest lockt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Übrigens auch auf der Internetseite der Freitaler Trabifans "www.trabantteam-freital.de".

oben ^ |


04.09.2006 - Sächsische Zeitung

Viel Gaudi beim Trabi-Ziehen

Beim Stadtteilfest am Raschelberg gab es am Wochenende für Jung und Alt viel zu erleben.

Von Annett Heyse

sz_img_04092006.jpg Freital-Niederhäslich. Da steht er und blitzt in der Sonne. Marke Trabant, Baujahr 1988, Farbe Neptunmetallic. Das ist aber alles nicht so wichtig, denn schließlich kommt es beim zweiten Poistentaler Trabant-Ziehen ganz auf das Gewicht an. Und das beträgt laut Papieren 615 Kilo. Dazu kommen dann noch rund 70 Kilo Körpergewicht von Gunnar Geißler. Der Fahrer des Fahrzeuges muss sich reinsetzen, lenken und bremsen, damit das gute Stück nicht in den Zaun rollt. Ansonsten sind die Regeln denkbar einfach: ein Seil ans Vehikel - und ziehen. Wer am schnellsten die gut 30 Meter bewältigt, hat gewonnen. Dann geht es los. Nach den ersten zehn Männern hat sich die Durchschnittszeit bei 17 bis 18 Sekunden eingependelt. Die Jungs schwitzen bei sommerlichen Temperaturen ganz schön, während die Zuschauer ihren Spaß haben. (Bild: Trabi-Ziehen im Poisental. Foto: Holm Helis)

Aber die Veranstalter des Stadtteilfestes, bei dem gleichzeitig auch das zehnjährige Bestehen der Wohnungs-Genossenschaft Raschelberg eG gefeiert wurde, hatten noch mehr als nur Gaudi zu bieten. So gab es am Freitagabend das Schautanzen der Tanzschule Richter und anschließend Disco.

Jugendclub macht was los

Der Sonnabend war unter anderem ausgefüllt mit dem Fußballturnier, Bierkastenstapeln, einem Auftritt des Männerchores Poisental, der Präsentation des DRK, einer Modenschau und zu abendlicher Stunde mit einem Live-Konzert von Uwe Jensen. Der Sonntag blieb vor allem den Kindern mit einem bunten Programm vorbehalten. Organisiert haben das Fest dieses Jahr wieder die Mitglieder des Jugendclubs Poisental um Torsten Geißler. "Wir haben versucht, für alle Altersgruppen etwas auf die Beine zu stellen", sagt er. Erfahrung in Sachen Stadtteilfest haben die Jugendlichen bereits: Es ist inzwischen ihre dritte in Eigenregie sehr erfolgreich durchgeführte Veranstaltung am Raschelberg. Das Trabant Team Freital mit seinen zwanzig Mitgliedern ist zum wiederholten Mal mit dabei. Und mittlerweile werden die Enthusiasten und deren "Pappen" auch wieder bestaunt. Das war vor 16 Jahren ganz anders. "Da wollte doch keiner mehr Trabant fahren", weiß Gunnar Geißler. Er dagegen blieb dem DDR-Automobil treu. Bis 1999 fuhren er und seine Frau das panamagrüne Exemplar, Baujahr 1988. Jetzt steht es auf der Wiese neben dem Sportplatz, immer noch in der typischen Sachsenring-Originalausstattung.

Gleich daneben geht es beim Trabantziehen immer noch hoch her. Der Dresdner Christoph Seltmann hat mit 14,15 Sekunden eine neue Bestzeit aufgestellt. Wer sich in dieser Disziplin versuchen möchte, muss nicht bis zum nächsten Niederhäslicher Stadtteilfest warten. Bereits am kommenden Wochenende ist Windbergfest. Und die Trabi-Spezialisten sind auch mit dabei. Es ist übrigens das zweitgrößte deutsche "Pappauto"-Treffen.

oben ^ |


03.01.2006 - Sächsische Zeitung

Stolze Eltern - Dresdens schnellstes Krankenhauskind

sz_img_03012006.jpgSie ist 3.130 Gramm schwer, 51 Zentimeter klein und hat einen schwarzen Lockenkopf.

Um genau 02.47 Uhr des Neujahrstages sah Anna-Louisa im Diakonissenkrankenhaus Dresden ihren Eltern Katrin Knappe und Sascha Göhlert aus Freital zum ersten Mal in die Augen. "Ich hatte schon am 28. Dezember Termin und wollte eigentlich nicht, dass es ein Neujahrskind wird", sagt die 25-jährige Studentin. (Bild: Glückliche Eltern mit Anna-Louisa. Foto: Jan Fritzsch)

PS: Herzliche Glückwünsche für die kleine Anna-Louisa auch von allen Teammitgliedern des Freitaler Trabi-Clubs, dem Katrin Knappe und Sascha Göhlert angehören. (TTF)

oben ^ |


(Quellen: Veröffentlichungen in Presse und Medien. Achtung! Alle Angaben sind ohne Gewähr! Für Fehler und den aus deren Nutzung resultierenden Schäden übernehmen wir keine Haftung. Die kommerzielle Nutzung ist ausdrücklich untersagt.)


oben ^ |